Reisen

Zu Besuch auf dem größten Volksfest der Welt

Mittwoch, September 28, 2016
Zu Besuch auf dem größten Volksfest der Welt

O zapft is! – jetzt geht’s auf die Wiesn. Oktoberfest in München

oktoberfest-2016Es ist wieder soweit: Das größte Volksfest hat begonnen und Menschen aus aller Welt kommen zum Oktoberfest nach München gereist. So wie ich. Jetzt heißt es wieder quetschen, drücken, pressen und pushen 😀 . Es war mein erstes Mal auf dem Oktoberfest und ich muss sagen, ich war überwältigt. Wir sind mittags schon zur Theresienwiese gegangen um uns den berühmten Platz mit den ganzen Fahrgeschäften, Bierzelten und Fressbuden mal anzugucken. Am liebsten wäre ich da mit einem Wörterbuch rum gerannt, da ich nicht einmal die Hälfte an Bayrisch verstehe. Es war eine Tortur die Speisekarte zu lesen und dann auch noch auf Bayrisch zu bestellen. Ok, Hendl heiß Grillhähnchen, dass wusste ich zum Glück. Aber was bitte sind: Krautwickel, Ribbal, Bauernseufzer, Wammerl, Steckerlfisch, Grachal oder Russ???  Mein Freund bestellte sich Weißwurst und Weizenbier. Als ich seine Weißwurst probiert habe, musste ich fast würgen! Also blieb ich bei Brezel und Radler.

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Jo freilich, waren wir auch im Englischen Garten. Die Musik dort, kann mich selbst auf dem Oktoberfest nicht überzeugen. In den Zelten hat es mir leider gar nicht gefallen. Es hat gestunken, es war viel zu voll und zu viel Körperkontakt. Wahrscheinlich hatte ich nicht genug Bier intus. Für viele Männer und Frauen die wohl ein paar Bierchen zu viel hatten, war die Party gegen Mittag schon vorbei. Ein Blick auf die Wiesen hinter den Zelten, hat mich zum lachen gebracht. Was da teilweise für Leute liegen, die überhaupt keine Hemmungen mehr haben. Ich glaube dazu muss ich nichts mehr schreiben, denn wer da war, der weiß was ich meine 😉 .

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Abends war ich dann aber auch froh, mich aus meinem Dirndl zu befreien. Wir besuchten an einem der drei Tage die wir da waren, ein leckeres Restaurant “Schwabinger Wassermann“. Ich konnte die bayrischen Gerichte irgendwie nicht mehr sehen, deshalb musste ich mir ein Steak mit Bratkartoffeln bestellen.

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Mein Fazit für das Oktoberfest:  Da ich nicht so der Trinker bin und auch generell nicht so auf Körperkontakt auf engem Raum stehe, reicht mir auch ein Tag. Ich finde es auch relativ überteuert und gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht sehr geizig bin. Mit der Musik kann ich mich leider auch nicht anfreunden. Wahrscheinlich war es mein erstes und letztes mal da (man soll niemals nie sagen). Ich bin trotzdem sehr froh das ich mich hab überreden lassen. Es lohnt sich auf jeden Fall einmal im Leben dort gewesen zu sein!

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Servus und Prost

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