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Individuelle Tipps für die perfekte Rhodesian Ridgeback Ernährung

Sonntag, August 7, 2016
Individuelle Tipps für die perfekte Rhodesian Ridgeback Ernährung

Rhodesian Ridgeback Ernährung

Barfen, Nass-oder Trockenfutter?

Rhodesian Ridgebacks leiden häufig an Übergewicht, da die wenigsten ein Sättigungsgefühl haben. Die Hauptmahlzeit wird auch gerne mal von den Ridgebacks als Vorspeise oder als kleiner Snack angenommen. Die Besitzer machen dann leider oft den Fehler und geben zusätzlich weitere kleine Mahlzeiten. Der Ridgeback bedient sich auch gerne mal selber, wenn man nicht schnell genug das Käsebrötchen in Sicherheit gebracht hat. Die Rasse neigt von Natur aus aber nicht zu Übergewicht.

Bei dem Thema Barfen, Nass-oder Trockenfutter scheiden sich die Geister. Ich habe mich bei meinem Hund für Trockenfutter entschieden. Wir haben sämtliche Sorten und Marken ausprobiert, bis wir endlich das richtige gefunden haben.

Unser Speiseplan sieht mittlerweile so aus:
morgens nach dem Spaziergang bekommt er 150 g TroFu
mittags während der großen Runde, nehme ich eine Handvoll von seinem normalen TroFu mit
zwischendurch bekommt er seinen Dental Stick
abends nach dem kleinen Spaziergang gebe ich ihm 150-180 TroFu (je nach Tagesaktivität)

Ich gebe zu dem TroFu IMMER etwas Wasser hinzu, da TroFu keinen Wasseranteil hat. Er bekommt zweimal im Monat etwas Buttermilch, sowie Quark oder Naturjoghurt. Er mag gerne auch gekochte Kartoffeln, Zucchini, Möhren und Reis. Im Sommer isst er auch gerne mal Melone und andere leckere Früchte.  Vorsicht mit Äpfel, davon bekommen viele Hunde Blähungen. Es wird auch gerne mal an einem Tag das Trockenfutter gegen 300g Pute oder Rind getauscht. Das Fleisch brate ich mit Kokosöl an. Kokosbutter ist übrigens auch gut für das Fell und soll angeblich gegen Zecken wirken.Wenn ihr euch nicht sicher seid, was euer Hund fressen darf, dann schaut hier mal vorbei.

Zum Nassfutter, welches mich nicht überzeugt hat
– Die Haltbarkeit, wenn es erst einmal geöffnet ist muss es in kürzester Zeit verbraucht werden
– Verpackungsmüll
– Sollte es mal im Kühlschrank gelagert werden, riecht dieser dann danach
– Viele Hunde bekommen davon starken Mundgeruch
– Reines Nassfutter sorgt für Zahnstein
– Für ein gutes Nassfutter zahlt man schon pro Dose einen stolzen Preis

Jetzt kommen wir zum BARFEN (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter)
Barfen ist eine tolle Sache, da die Produkte Frisch sind und man zu 100 % weiß was drin ist, da man es selber zubereitet.
Wer sich für das Barfen interessiert, sollte einen Ernährungsspezialisten für Hunde aufsuchen der deinen Hund analysiert und ggf. einen Ernährungsplan erstellt. Nicht alle Hunde vertragen jede Fleisch -oder Gemüsesorte. Teilweise wird sogar geraten eine Ausschlussdiät zu machen. Die häufigsten Allergieauslöser bei Hunden: Weizen(Getreide), Rind, Lamm, Schwein, Kuhmilch, Soja.
Die klaren Nachteile des Barfens sind auf jeden Fall die Kosten und der verhältnismäßig hohe Zeitaufwand.
In rohem Fisch, Fleisch und Ei können sich Krankheitserreger, Parasiten und Bakterien befinden, die zwar beim Kochen abgetötet werden würden, die Kühltruhe jedoch überleben. Zudem bedarf es einiges an Wissen und Erfahrung. Ein sehr wichtiger Punkt ist die korrekte Verteilung der Nährstoffe, denn sind die Angaben nicht korrekt, für dies zu Mangelerscheinungen.

Natürlich hat jedes Futter seine Vor- und Nachteile. Du solltest ganz besonders auf die Inhaltsstoffe achten. Der Fleischanteil sollte Hauptbestandteil sein. Futter mit hohem Getreideanteil sind nicht gerade hochwertig genauso wie Zucker, Farb- und Aromastoffe.

 

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